Pfarrerin Gräb mit der Ichthys Nadel der Evangelischen Schule ausgezeichnet

Pfarrerin Doris Gräb ist mit der Ichthys Nadel der Evangelischen Schule Frohnau ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Schule alle zwei Jahre Menschen, die der EV verbunden sind und sich ehrenamtlich dort engagieren. Pfarrerin Gräb gestaltet die Schulgottesdienste und hält den Kontakt zwischen Gemeinde und Schule.

Laudatio für Doris Gräb

Verleihung der Ichthysnadel der Ev. Schule Frohnau am 01.03.2012

Ein Fisch für eine Frau, die, wie kaum andere Menschen mit ihrem ganzen Wirken zeigt, dass sie die urchristliche Idee der lebendigen Fischgemeinde, d.h. die Idee der lebendigen und offenen Glaubensgemeinschaft in sich trägt? Tragen wir damit nicht Eulen nach Athen? Keineswegs!

Für uns ist diese Ichthysnadel eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben an Menschen, von denen wir als Schule/als Schulgemeinde/als Einzelne der Schulgemeinde beschenkt worden sind. Wir verstehen es als wirkliches Geschenk, wenn wir mit einer Fürsprecherin unserer Schule in der Johannesgemeinde zusammenarbeiten dürfen.

Und das ist Doris Gräb, Pfarrerin in unserer Johannesgemeinde, fürwahr! Ich muss hier leider weiterhin in der dritten Person sprechen, denn sie selbst kann heute nicht hier sein. Noch ist sie in Südafrika, sie weiß aber natürlich um unsere Ehrung für sie am heutigen Abend.

Frau Gräb ist seit dem Jahr 2000 im Dienst unserer Landeskirche, nachdem sie fast 18 Jahre als Gemeindepfarrerin, Frauenbeauftrage und Klinikseelsorgerin in Niedersachsen tätig war. All diese Arbeitsbereiche setzt sie hier fort, in der Gemeinde und im Haus Friedenshöhe, hier in unserer Nachbarschaft. Der erste Kontakt mit der Schule fand zunächst über ihre jüngste Tochter statt, die im Jahr 2000 in die 5. Klasse kam. Ihre Verbundenheit mit der Schule endete nicht mit dem Abitur der Tochter.

Doris Gräb hat uns als Schule immer wieder gezeigt und zugesagt, dass für sie Schule und Gemeinde, Schule und Kirche hier in Frohnau ganz selbstverständlich zusammengehören, wenngleich beide Institutionen nicht direkt voneinander abhängig sind. Gerade darin mag auch ein Reiz, ein Reiz der Freiheit liegen.

Unsere Begegnungen mit Doris Gräb sind immer geprägt von ihrer ehrlichen Zuwendung und von einer fröhlichen Neugierde. Ihre Begeisterungsfähigkeit, unverkennbar mit ihrer badischen Klangfarbe verbunden, steckt einfach an. Ich denke an die Schuljahresabschlussgottesdienste, die sie jedes Jahr mit uns so feiert als ob sie selbst in die Ferien gehen würde. Da überträgt sich zunächst etwas von uns auf sie und dann wiederum von ihr auf uns. Andachten, Gottesdienste, Baumpatenschaft,… Doris ist immer offen für neue Momente der gegenseitigen Achtung und Unterstützung. Sie kommt in die Schule und lässt sich von den Schülern und Lehrern erzählen, welche Ideen bestehen und denkt dann kritisch und wach mit. Dabei erhebt sie niemals Exklusivrechte in der Gestaltung der gottesdienstlichen Elemente, trotzdem gibt es keine Beliebigkeit. Sie spiegelt das Zusammenspiel von Glauben und Leben absolut authentisch wider und gibt damit den Fragen nach dem Glauben im alltäglichen Leben viel Raum.

Wir sind dankbar und froh, dass wir Doris als so lebendige Wegbegleiterin haben dürfen.

Die Ichthysnadel legen wir voller Hoffnung bei uns im Schulsafe trocken und werden die persönliche Übergabe mit dem diesjährigen Schuljahresabschlussgottesdienst am 19. Juni verbinden.

Christine Behnken

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Neben den hier aufgeführten Gottesdiensten und Veranstaltungen gibt es in unserer Gemeinde natürlich auch eine große Zahl von Gruppen und Kreisen, die sich regelmäßig treffen. Eine Übersicht finden Sie auf den Innenseiten unseres "Forum Johanneskirche". Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf dieser Homepage unter dem Menüpunkt "Gemeindeforum" zum Ansehen und Herunterladen als PDF-Datei.

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