Elisabeth Roth als neue Pfarrerin unserer Gemeindeeingeführt
Am 2. Sonntag nach Epiphanias (15. Januar 2012) ist Elisabeth Roth durch unsere Superintendentin Beate Hornschuh-Böhm in ihr Amt als Pfarrerin ins unserer Gemeinde eingeführt worden.
Elisabeth Roth ist in München beheimatet. Ihre zweite Heimat ist ihre Familie, die bereits seit einiger Zeit im Berliner Norden, in Hermsdorf zu Hause ist. Ihre dritte Heimat schließlich - so Beate Hornschuh-Böhm - ist die Gemeinde: Zunächst war das die Evangelische Gemeinde Garching bei München, dann die die Gemeinde Boxhagen-Stralau im Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte, und jetzt eben Frohnau. Und so wurde die Einführung begleitet von einer Pfarrerin aus der Bayerischen Landeskirche, einem Pfarrer aus Berlin-Stadtmitte, und vom Vorsitzender unseres Gemeindekirchenrats.
In ihrer ersten Predigt in unserer Gemeinde nahm Elisabeth Roth Bezug auf die Ausschreibung der Pfarrstelle: Eine reflektierte und aussagekräftige Theologin oder ein Theologe wurde dort gesucht, die/der mit ansprechenden Predigten die hohe Gottesdienstkultur der Gemeinde weiter pflegt. Erschrecken, ein beherzter Blick ins Bücherregal, dann die Bewerbung. Der Predigt-Text des zweiten Sonntags nach Epiphanias wies über solche Ansprüche hinaus: "Auch ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen
Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten ... (1. Kor 2, 1-10) Gottes Kraft wirkt an der Grenze, wirkt in der Gemeinschaft, die Schwache und Ohnmächtige nicht ausgrenzt - Kernaussagen einer Predigt, die Predigt-Text und das Nachdenken über die Gottesdienstkultur unserer Gemeinde in eine herausfordernde und fruchtbare Spannung setzten. Und genau so soll es schließlich sein.
Das anschließende Zusammensein im Gemeindesaal gab Gelegenheit zum ersten Kennenlernen - oder einfach nur Raum für Freude und Dankbarkeit.
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