Veröffentlicht am Di., 30. Jan. 2018 17:24 Uhr

In der Zeit zwischen Aschermittwoch und Palmsonntag finden in sechs Reinickendorfer Gemeinden jeden Mittwoch um 19 Uhr musikalische Passionsandachten statt. In diesem Jahr soll es um die "arma Christi" gehen.

Es sind Waffen und grausame Folterwerkzeuge – Geißel, Dornenkrone, Lanze, Nägel. Unvorstellbar, wie ein Mensch damit gequält wird. Trotzdem hat die christliche Tradition sie „arma Christi“ genannt – die Waffen Christi. Und haben sogar eines dieser Folter-Werkzeuge zu ihrem Symbol schlechthin gemacht: das Kreuz. Ist es Gewöhnung oder gar Stumpfheit, wenn wir das Kreuz anschauen ohne Grausen und Schauder? Nehmen wir das Leiden Christi überhaupt noch wahr und ernst? Und was steckt hinter diesem Gedanken, dass die Folterwerkzeuge, mit denen Jesus so furchtbar gequält und erniedrigt wurde, seine „Waffen“ sind, mit denen er siegt – ein Sieg gegen und ohne Gewalt, ein Sieg über den Tod und all seine Helfer. Ein Sieg ohne schimmernde Rüstung, ein Sieg, bei dem niemand umkommt als der Tod selbst.

Die sechs Passionsandachten im Norden Reinickendorfs stellen jeweils eines dieser „Leidenswerkzeuge“ in den Mittelpunkt. Kommen Sie und halten Sie in der Mitte der Woche inne auf dem Weg hin zum Kreuz.

14. Februar: Gemeindehaus Lübars, Zabel-Krüger-Damm 115, 13469 Berlin
Die Würfel

21. Februar: Kirche am Eichhorster Weg 56, 13435 Berlin
Die Dornenkrone

28. Februar: Königin-Luise-Kirche Waidmannslust, Bondickstraße 14, 13469 Berlin
Der Schwamm

7. März: Maria Gnaden, Hermsdorfer Damm 195, 13467 Berlin
Der Purpurmantel

14. März: Johanneskirche Frohnau, Zeltinger Platz 18, 13465 Berlin
Die Lanze

21. März: Dorfkirche Hermsdorf, Almutstraße 6, 13467 Berlin
Hammer und Nägel

Ihre PfarrerInnen und KirchenmusikerInnen aus Felsen, Lübars, Waidmannslust, Hermsdorf, Frohnau und St. Franziskus


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