Veröffentlicht am Di., 15. Sep. 2015 20:35 Uhr

Liebe Frohnauerinnen und Frohnauer,

kennen Sie auch den Ärger, der einen beschleicht, wenn Sie im September noch in kürzerer Hose oder T-Shirt den Supermarkt betreten und in der Auslage bereits die ersten Lebkuchen und Spekulatius sehen?

Ich kann Ihnen diesen Ärger zwar leider nicht nehmen. Aber ich kann Ihnen raten, ihn als Erinnerung dafür zu nehmen, an den lebendigen Adventskalender zu denken, mich anzurufen (Tel. 20 07 65 61, auch per Mail: ruthvogel@web.de) und sich als Gastgeberinnen und Gastgeber anzumelden. Denn im September geht die Planung für den lebendigen Adventskalender bereits wieder los. Wie immer gilt: Wer zuerst kommt, hat noch die Wahl und kann sich seinen Lieblingstermin aussuchen.

Wenn Sie neu sind in Frohnau oder sich fragen, was es mit dieser Form des Adventskalenders auf sich hat: Hier finden Sie alle wichtigen Informationen. Die wichtigste steht aber hier: Der lebendige Adventskalender ist genau das Richtige für Sie! Hier lernen Sie schnell andere Gemeindeglieder und Frohnaus Straßen kennen. Und das bei Andacht, Liedern und Glühwein im Advent.

Ich freue mich auch Ihre Anrufe oder Mails

Ruth Vogel

 

Lebendiger Adventskalender

Seit 2010 gibt es in unserer Gemeinde einen „Lebendigen Adventskalender“. Jeden Abend um 18.00 Uhr im Advent versammeln sich Gemeindeglieder vor der Haustür oder auf dem Grundstück eines Gastgebers oder einer gastgebenden Familie, um dort gemeinsam eine Andacht zu feiern. Diese wird von den jeweiligen Gastgebern vorbereitet. Als Hilfe ist der liturgische Rahmen so vorgegeben, dass man sich auch als ‚Amateur‘ gut an ihn halten kann, und aus verschiedenen Liedern und Texten auswählen kann. Selbst gestaltet soll der Mittelpunkt dieser Andacht sein, in welchem eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder eine erlebte Begebenheit, die die Gastgebenden selbst aussuchen, zu Gehör kommen. Im Anschluss an die Andacht steht man noch (so weit dass die Außentemperaturen und das Wetter dies zulassen) gemütlich beisammen, etwa bei Glühwein oder Tee, Keksen und/oder Schmalzstullen.

 

Lebendiger Adventskalender FAQ

 

Wer darf alles zum Lebendigen Adventskalender kommen?

Jedes Gemeindeglied, das  gerne möchte, darf zum Lebendigen Adventskalender kommen. Man muss niemanden kennen, um den Abend zu besuchen, sondern darf sich einfach hinzugesellen. Man darf neugierig sein! Man muss auch nicht selber Gastgebender sein, um am Lebendigen Adventskalender eines anderen teilzunehmen. Kinder haben meistens viel Freude am Lebendigen Adventskalender (vor allem an den Keksen!)

 

Wer darf Gastgeber beim Lebendigen Adventskalender sein?

Jeder, der es sich zutraut, und sich über Gäste freut. Man muss kein Hausbesitzer sein. Es gab schon wunderbar Andacht und Gemeinschaft in Hauseingängen. Es ist eben so viel Platz wie Platz ist.

 

Muss ich verbindlich jeden Abend kommen, wenn ich einmal da war?

Auf gar keinen Fall! Sie können nur einmal kommen, oder jeden Abend, ganz so, wie es Ihnen möglich ist.

 

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Der lebendige Adventskalender findet immer statt und immer draußen statt. Mancher hat die Gelegenheit, ihn in seiner Garage oder unter einem Carport auszurichten. Doch die Teilnehmenden müssen sich auf die jeweilige Wetterlage einstellen und die Kleidung auswählen.

 

Muss ich etwas mitbringen zu dem Abend?

Ein Becher und eine Taschenlampe sind immer sehr willkommen. Die Gastgebenden halten aber auch Becher vor. Straßenlaternen oder Kerzen spenden meistens auch Licht.

Wann beginnt der Lebendige Adventskalender?

Immer um 18h

 

Wie lange dauert ein Abend?

Die Andacht dauert  ca. 20 Minuten. Das gesellige Beisammensein in der Regel bis 19.00 Uhr.

 

Wie viele Gäste kann ich erwarten?

Das hängt von vielen Umständen ab – vom Wetter, von dem Wochentag  und von Ihren eigenen „Werbemaßnahmen“. Die Erfahrung lehrt, dass es 10 Personen mindestens kommen, in der Regel auch nicht mehr als 30.

 

30 Gäste!!! Was ist, wenn ich nicht genug zu essen vorbereitet habe?

Das macht gar nichts. Das gemeinsame Tee- oder Glühweintrinken ist nicht der Hauptbestandteil der Veranstaltung. Wenn alles aufgegessen und ausgetrunken ist, ist es eben so. Keiner kann wissen, wie viele kommen. Ganz wichtig, man sollte sich auch mit schmalem Geldbeutel dazu entscheiden können, am Lebendigen Adventskalender teilzunehmen. Und: Wenn nichts übrig bleibt, ist es besser, als wenn der Gastgeber hinterher nicht weiß, von wem die vielen Kekse gegessen werden sollen.

 

Muss ich den Gästen Schmalzstullen anbieten?

Es dürfen auch Käse- oder Wurstbrote sein. Oder Kekse aus dem Supermarkt. Wichtig ist es aber, den zeitlichen und den finanziellen Aufwand klein zu halten. Es soll sich jeder frohen Herzens dazu entscheiden können, am Lebendigen Adventskalender teilzunehmen.

 

Muss ich Musiker engagieren, damit wir die Adventslieder singen können?

Es wird in der Regel ohne Instrumentenbegleitung gesungen. Wenn Sie selber musikalisch sind und ein Instrument spielen, können Sie dies gerne zum Einsatz bringen. Wenn Sie sich nicht sicher sind beim Anstimmen von Liedern, ist das auch kein Problem. Es findet sich immer! ein Anwesender, der anstimmen kann.

 

Wo finde ich die Termine für den Lebendigen Adventskalender?

Die Termine werden im Gemeindebrief veröffentlicht. Zudem gibt es die gelben Flyer, die in der Kirche und im Gemeindebüro ausliegen.

Kategorien Besondere Veranstaltung