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Samstag, 9. November 2019, 18:00 Uhr

Gedenken der Novemberpogrome von 1938 mit anschließendem 

Gedenkkonzert für Violine und Klavier

Auch in diesem Jahr kommen wir an unserem Gedenkstein zusammen, um der Opfer der Novemberpogrome von 1938 zu gedenken. Ein Vertreter der Bezirksverordneten-versammlung wird teilnehmen, und wir werden eine kurze Andacht feiern. Im Mittelpunkt steht dabei das Schicksal von Wolfgang Besig, einem Musiker aus der Hainbuchenstraße 20. Hier soll zuvor auch ein Stolperstein verlegt werden.

Auf dem Programm des anschließenden Konzerts (ca. 18.45 Uhr) stehen Werke jüdischer Komponisten für Violine und Klavier. Hans Gál, ein Brahmsschüler, war ungarisch-jüdischer Komponist. Er musste 1933 emigrieren. Der Pole Mieczyslaw Weinberg floh nach dem Überfall auf Polen. Seine Familie wurde ermordet. Erwin Schulhoff studierte bei Reger in Leipzig und starb später im Internierungslager an Tuberkulose. Die Berlinerin Ursula Mamlok floh nach Ecuador. Auch Felix Mendelssohn Bartholdys Musik stand unter antisemitischen Vorbehalten und wurde unter den Nazis nicht aufgeführt. 

Foto: Ev. Kirchengemeinde


Mitwirkende
Gedenkveranstaltung: Vikar Günter Hänsel, Pfarrer Dr. Ulrich Schöntube, Konzert: Klavier: Johanne von Harsdorf, Violine: Corinna Jakoby
Ort
Gemeindesaal der Kirchengemeinde Frohnau, Zeltinger Platz 18, 13465 Berlin, Deutschland