Team Haus Friedenshöhe am Sigismundkorso

Im Haus Friedenshöhe leben ca. 120  alte Menschen, davon ein hoher Prozentsatz mit demenziellen Erkrankungen. Das Heim ist in Trägerschaft des Theodor Wenzel Werks e.V., das in Berlin und Umgebung 4 Kliniken, 1 Diakoniestation, 1 Seniorenwohnhaus und 3 Pflegeeinrichtungen betreibt. 2002 fertiggestellt, ist Haus Friedenshöhe das modernste Pflegeheim des TWW mit einem modernen, neuesten Pflegeerkenntnissen entsprechenden  Raumkonzept und psychiatrischer Betreuung.  Das TWW gehört zum Diakonischen Werk Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz. Deshalb wird es von den Frohnauer Pfarrern mitbetreut. Die letzten 10 Jahre hat Doris Gräb dies mit viel Engagement getan. Nach ihrer Pensionierung und der Reduzierung von drei Pfarrstellen mit insgesamt 225 % auf zwei Pfarrstellen mit je 100 % hat Jürgen Koitzsch,  Religionslehrer an der Renée-Sintenis-Schule  eine vom Kirchenkreis, der Gemeinde und Haus Friedenshöhe gemeinsam  finanzierte 25 % Stelle übernommen.

Das "Team Haus Friedenshöhe" leistet die ehrenamtliche Arbeit der Gemeinde in dieser Einrichtung. Jeden Sonntag um 11 h findet ein Gottesdienst statt, der im Wechsel von den Ehrenamtlichen gestaltet wird und auf die Heimbewohner zugeschnitten ist. Diese helfen auch, die Heimbewohner aus ihren Zimmern zu holen und wieder zurückbringen, verbunden mit Zuwendung und Gesprächen. Ein besonderes Angebot ist der Bücherwagen, mit dem Frau Hofmeister und Frau Lethaus 2 x pro Woche von Zimmer zu Zimmer ziehen, Lektüre anbieten und besondere Bücherwünsche erfüllen. Wichtig ist auch die wöchentliche Singestunde mit  Fr. Führ.

Ansprechpartner für Interessenten für diese Arbeit: Jürgen Koitzsch, Tel 405 41 708.

 

Die Welfenelfen im SeniorenCentrum  „Vitanas“ in der Welfenallee

Dieses Heim mit 107 Pflegeplätzen ist in Trägerschaft der Vitanas Unternehmensgruppe, einem der größten deutschen Pflegeheimbetreiber mit 38 Seniorenzentren bundesweit, davon 10 in Berlin mit 1400 Plätzen. 1969 hatte der damalige Berliner Oberbürgermeister Pfarrer Heinrich Albertz private Investoren aufgerufen, Pflegeeinrichtungen zu bauen und zu betreiben. Sein Wort „Von Menschen für Menschen“ ist heute noch Leitbild der Vitanas.

Pfarrer Rühle, im Kirchenkreis zuständig für Seniorenarbeit hält dort 1 x im Monat einen Gottesdienst ab. Aber auch die Frohnauer Gemeinde engagiert sich. Der Kreis der zuerst 12 dann 8 „Welfenelfen“, 1996 gegründet von Frau Janz, seit einigen Jahren geleitet von Frau Göhler, ermöglicht erst die Teilnahme an den Gottesdiensten,  indem 12 bis 18 Bewohner aus ihren Zimmern in den Speisesaal und zurück gebracht werden. Über 20 Jahre fand ebenfalls 1 x monatlich donnerstags nachmittags die von den Welfenelfen ausgerichtete  „Bunte Stunde“ statt,  mit  Themen aus Alltag und Kirchenjahr. Zwei Frauen nehmen auch  die Geburtstagstermine im Heim wahr. Aber auch die Welfenelfen sind nicht mehr die jüngsten – zwischen 70 und 94 Jahre alt  - müssen sich einige zurückziehen, so dass die Bunte Stunde derzeit nicht mehr stattfinden kann. Hinzu kommt, dass auch die Heimbewohner immer älter werden und viele aufgrund ihres geistigen Zustands das Angebot gar nicht mehr in dieser Form wahrnehmen können. Hier müssen vielleicht neue Konzepte entwickelt werden. Nachwuchs wird dringend gesucht.