Schaukasten "HEUTE GEBEN DAMIT MORGEN BLEIBT."

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Schaukasten "HEUTE GEBEN DAMIT MORGEN BLEIBT."

# Aktuelles

Schaukasten "HEUTE GEBEN DAMIT MORGEN BLEIBT."

Hier finden Sie den Text zu unserem Schaukasten im September:

Hatten Sie auch so ein Sparschwein früher,  wie es hier im Schaukasten steht,  liebe Leser und Leserinnen? Es ist ja etwas aus der Mode gekommen: Für etwas zu sparen, sich nicht jeden Wunsch gleich erfüllen zu können. Das Warten, geduldig einen Euro nach dem anderen zur Seite zu legen, um später einen großen Wunsch, ein großes Anliegen realisieren zu können. Aber genau deshalb hat die Stiftung Johanneskirche ein großes orangefarbenes Sparschwein als Symbol gewählt. Und davor stehen  sehr schöne Detailfotos der Johanneskirche. Für die wird nämlich gespart unter dem Motto:      
HEUTE GEBEN DAMIT MORGEN BLEIBT.

Was ist denn die Stiftung Johanneskirche? Das mögen viele denken. So bekannt ist sie ja noch nicht. Die Stiftung wurde erst Ende Dezember 2025 auf Betreiben von Pfarrer Dr. Ulrich Schöntube gegründet. Ihr Ziel ist es, langfristig eine verlässliche finanzielle Grundlage für den Erhalt der Johanneskirche und der weiteren gemeindeeigenen Gebäude zu schaffen.

Aber wir sammeln doch schon die ganze Zeit für Johanneskirche, erst für die Elektrosanierung, jetzt für eine umweltfreundliche und sparsame Heizung. Was soll denn da noch eine Stiftung? Die Stiftung ist wie ein Sparschwein, heute geben, damit morgen, d.h. in 20 oder 30 Jahren auch noch etwas da ist. Denn die jetzige Kirchensanierung hält auch nicht ewig und leider ist weiterhin mit sinkenden Kirchensteuereinnahmen zu rechnen. Und wir wünschen uns doch, dass die Johanneskirche  noch länger steht und lebt.

DAMIT IHRE KINDER UND ENKEL HIER WEITERHIN HEIMAT UND GLAUBEN FINDEN.

Und was ist der Unterschied zu unserem Förderverein? Der Förderverein unterstützt das Gemeindeleben unmittelbar und finanziert beispielsweise Personalkosten, Konzerte oder die Konfirmandenarbeit mit. Die Stiftung konzentriert sich dagegen auf den Erhalt der Gebäude, insbesondere der Johanneskirche.

Und eine Stiftung agiert langfristig, eben wie ein Sparschwein. Die Gründung ist erst der Anfang. Einige wenige Stifter haben die Grundlage geschaffen und das Mindestkapital für eine Stiftung (100.000 Euro) aufgebracht. Nun sollen möglichst viele weitere Menschen dazu beitragen, das Vermögen wachsen zu lassen. Möglich sind  Zustiftungen, die das Stiftungskapital erhöhen. Das Kapital selbst darf nicht ausgegeben werden, nur die Erträge daraus. Deshalb sind auch Spenden für aktuelle Projekte erwünscht. Hilfreich sind auch Testamente zugunsten der Stiftung. Viele ältere Menschen scheuen sich jetzt viel Geld für die Kirche auszugeben, man weiß ja nicht was kommt. Das ist ja durchaus verständlich. Aber die Stiftung im Testament mit einer Summe zu bedenken, das ist kein großes Risiko und belastet die Erben auch nicht über Gebühr. Und so bleibt etwas von einem erhalten in dem wachsenden und verzinslichen Stiftungskapital und man tut etwas für die Gemeinde und den Stadtteil, dem man sich seit vielen Jahren verbunden fühlt.

Damit richtet sie sich ausdrücklich nicht nur an Mitglieder der Kirchengemeinde. Die Johanneskirche und das Gebäudeensemble am Zeltinger Platz prägen das Ortsbild Frohnaus. Deshalb hofft die Stiftung auch auf Unterstützung von Menschen, die sich dem Ort verbunden fühlen und zum Erhalt dieses besonderen Ensembles beitragen möchten.

TESTAMENTSBERATUNG: Zwei Mitglieder des ehrenamtlichen Stiftungsvorstandes, die Juristen sind, beraten interessierte Spender auf Wunsch unentgeltlich zu Testaments- und Nachlassfragen.

Dr. Eckart Putzier Tel 0173 2409185 und Wolf-Ingo Kunze Tel 0173 619 3100

Die Hoffnung ist, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen. Denn der langfristige Erhalt der Johanneskirche soll nicht allein eine Aufgabe der heutigen Gemeinde sein, sondern ein gemeinsames Projekt für kommende Generationen.

 

Für das Schaukastenteam                                             
Maren Topf-Schleuning 

Foto: Wolf-Ingo Kunze

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