09/06/2026 0 Kommentare
Unser Schaukasten zu den Konfirmationen 2026
Unser Schaukasten zu den Konfirmationen 2026
# Aktuelles

Unser Schaukasten zu den Konfirmationen 2026
Sommer – denkt man beim Anblick dieses Schaukastens – und Musik – und darum geht es: um unsere Konfirmanden!
Zugrunde liegt die erste Strophe des bekannten Liedes aus Singt Jubilate Nr. 110
Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Wachsen und Werden, von Himmel und Erde,
du Quelle des Lebens. Dir sing ich mein Lied.
Darüber, darunter und an der Seite des Schaukastens finden sich Noten aus Pappe in drei verschiedenen Farben für drei Konfirmationswochenenden bei drei verschiedenen Pfarrern/Diakoninnen. Die Konfirmanden/Konfirmandinnen haben die ausgeschnittenen Noten selbst mit ihrem Namen beschriftet; das Schaukastenteam hat sie dann aufgeklebt und aufgehängt. An den Seitenwänden des Kastens finden sich die Namen der jeweils in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag zu Konfirmierenden. Was für eine Freude, dass sich so viele junge Menschen in unserer Gemeinde bewusst für die Konfirmation entscheiden.
Was möchten wir ihnen als Gemeinde mit auf den Weg geben?
Zunächst: Jeder einzelne Note, jeder Ton zählt, jeder Konfirmand, jede Konfirmandin ist uns wichtig, jeder hat seine Geschichte, sein Motiv, sich konfirmieren zu lassen, seinen familiären Hintergrund, seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte mit Gott, seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen in der Konfirmandenzeit. Diese Vielzahl bereichert.
Aber auch: Jede Note kann nur im Zusammenklang mit anderen ihre wahre Kraft entfalten. In Dur – das wünschen wir ihnen allen für ihr Leben, aber auch mal in Moll. Auch das gehört zum Leben, und sei es, um das Dur wieder dankbarer und bewusster zu empfinden. In Harmonie, auch das wünschen wir ihnen, oder in harter Dissonanz – auch daran kann man wachsen. Mal wird es im beschwingten Walzertakt vorangehen, dann wieder in langsamen, traurigen Rhythmen. Das eine gilt es zu genießen, das andere gilt es auszuhalten. Manchmal braucht es auch den Mut zu einem Kontrapunkt. Für jede Lebenssituation lässt sich eine geeignete Melodie finden. Manchmal werden sie laut mitgrölen, manchmal leise mitsummen.
Hoffentlich ist es eine Melodie, ein Lied, dass mit Gott zu tun hat und wirklich Trost geben kann. Hoffentlich wurde dieser Same ausreichend tief gepflanzt, hoffentlich wird er gegossen, auch wenn wir als Gemeinde es nicht mehr vermögen. Das sind die Gedanken, mit denen wir alljährlich unsere Konfirmanden bedenken und für sie beten. Und das schönste Gebet ist dieses Lied:
2) Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Den Rhythmus, den Schwung hast du mir gegeben
von deiner Geschichte, in die du uns mitnimmst,
du Hüter des Lebens. Dir sing ich mein Lied.
3) Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Tonart, den Takt hast du mir gegeben
von Nähe die heil macht, wir können dich finden,
du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.
4) Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Höhen und Tiefen hast du mir gegeben.
Du hältst uns zusammen trotz Streit und Verletzung,
du Freund uns'res Lebens. Dir sing ich mein Lied.
5) Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Zeichen der Hoffnung auf steinigen Wegen,
du Zukunft des Lebens. Dir sing ich mein Lied.
Für das Schaukastenteam
Maren Topf-Schleuning
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